Freitag, 9. Januar 2009

http://www.bildungsserver.de/zeigen.html?seite=2924

Medienkompetenz

5 Dimensionen
- Medien auswählen und nutzen
- Mediengestaltung verstehen und bewerten
- Medien gestalten und verbreiten
- MEdieneinflüsse erkennen und aufarbeiten
- Produktionsbedingungen durchschauen und beurteilen

Medienkompetenz in Schule und Unterricht

Das learn:line-Angebot ´´Medienkompetenz in Schule und Unterricht´´ (kurz: MKSU) stellt Materialien bereit, die im Rahmen der Ausbildung und Fortbildung von Lehrerinnen und Lehrer zur Erweiterung ihrer Medienkompetenz genutzt werden können. Die Materialien können dabei helfen, die verschiedenen Bereiche, die im Portfolio: Medien.Lehrerbildung ausgewiesen sind, zu erschließen und zu bearbeiten. Die Materialien können als Bausteine bei Internet gestützter und selbst organisierter Fortbildung, bei schulinterner und auch schulexterner Fortbildung verwendet werden.


Medienkompetenz als Aufgabe von Unterricht und Schule

Offenbar reicht die bloße Nutzung von Medien noch lange nicht, um zu einer angemessenen Einschätzung von medialen Aussagen zu gelangen. Gerade die Fähigkeit zur Einschätzung medialer Aussagen wäre - neben anderem - jedoch ein wichtiges Kennzeichen von Medienkompetenz. Damit stellt sich die Frage, was in einer Schule, in der Medien - gegebenenfalls sogar intensiv - genutzt werden, getan werden muss, um den Schülerinnen und Schülern den Erwerb von Medienkompetenz zu ermöglichen.


http://www.polizei-beratung.de/vorbeugung/medienkompetenz/medienkompetenz_was_ist_das_/

Medienkompetenz - Was ist das?
Systemmeldungen:

Medienkompetenz ist die Fähigkeit, selbstbestimmt, kreativ und sozial verantwortlich mit Medien umzugehen und sie zur Gestaltung der eigenen Lebenswelt, zur Teilhabe an, sowie zur Mitgestaltung der (Informations-) Gesellschaft zu nutzen. Dazu gehören:

  • Das Wissen darüber, welche Medien es gibt und welchen Nutzen sie haben.
  • Die Fähigkeit, Medien im Zusammenhang mit den eigenen Bedürfnissen, der eigenen Lebensgestaltung und Identitätsbildung, zur Information und Bildung und zur Unterhaltung sinnvoll auswählen zu können.
  • Das Vermögen, über die eigene Mediennutzung und über Medienwirkungen nachdenken zu können.
  • Das technische Wissen über Medien bzw. den Umgang mit Geräten.

  • Die Fähigkeit, die jeweilige „Mediensprache“ verstehen und analysieren zu können, d. h. Medien „lesen“ zu können.
  • Die Produktionsbedingungen von Medien und ihren Bezug zur gesellschaftlichen Wirklichkeit einschätzen zu können.
  • Medienbotschaften zu beurteilen (Boulevardpresse, Nachrichtenmagazine) und kritisch über Begriffe wie Realität, Wahrheit, Information, Wissen, Manipulation etc. nachdenken zu können.
  • Medien gestalten und zur Kommunikation einsetzen zu können, als Erweiterung der eigenen Handlungs- und Ausdrucksfähigkeit (aktiver Medienumgang) – so z. B. für die Gestaltung einer eigenen Homepage.
http://www.mekonet.de/php/gbm/uebersicht/index.php

http://www.familienratgeber-nrw.de/index.php?id=744

Was verbirgt sich denn nun hinter diesem Begriff, der oftmals als eine Schlüsselqualifikation bezeichnet wird, die so wichtig ist wie Lesen oder Schreiben?

  1. Medienkompetenz bezeichnet die Kenntnisse und Fähigkeiten eines jeden Einzelnen, mit den Medien umzugehen. Mit Medien sind sowohl die Klassischen Medien wie Zeitung, Radio, Fernsehen aber auch die Neuen Medien wie Computer und Internet gemeint. Die Neuen Medien haben in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen und sind mittlerweile als fester Bestandteil in unserer Welt der Massenmedien integriert. Medienkompetenz für den Einzelnen bedeutet, die Medien kritisch, selbstbestimmt und reflektiert nutzen zu können.
  2. Da der Computer und das Internet in den letzten Jahren mit rasanter Geschwindigkeit in alle Lebensbereiche "eingedrungen" ist, ist Medienkompetenz nicht nur eine wichtige Vorraussetzung für jeden Einzelnen. Auch kleine und Mittelständische Unternehmen, Großkonzerne, Verwaltungen, Schulen und andere öffentliche Einrichtungen müssen auf die neuen Anforderungen reagieren, die durch den Computer und das Internet entstehen. In diesem Fall spricht von der Medienkompetenz einer Institution oder Organisation.
  3. Die Veränderungen in der Medienlandschaft machen auch Veränderungen in der gesamten Gesellschaft, also auch in unserer Politik nicht halt. Auch die Politik muss medienkompetent sein, sich auskennen und auf die aktuellen Medienentwicklungen rechtzeitig reagieren und richtige Nutzungsbedingungen schaffen. In diesem Fall wird von der Medienkompetenz gesellschaftlicher Bereiche (z.B. Politik) gesprochen.

Die Medien sind aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Wir gestalten sowohl Arbeit als auch die Freizeit mit Medien bzw. um sie herum. Wer mit der rasanten Entwicklung mithalten will, muss bereit sein, sich mit den Medien auseinander zu setzen und dazu zu lernen. Den Anschluss zu verlieren kann unter Umständen zu gesellschaftlicher Ausgrenzung führen.

Für jeden Einzelnen bedeutet Medienkompetenz:

  • die Medien (sinnvoll) nutzen zu können
  • Medienbotschaften, egal aus welchem Medium) sinnvoll auszuwählen
  • Medieninhalte verstehen und bewerten können
  • Einflussmöglichkeiten von Medien sowohl auf die Gesellschaft als auch auf den Einzelnen zu erkennen und zu beurteilen können
  • in der Lage zu sein, Medieninhalte selbst zu gestalten und verbreiten zu können
  • oder auch Bedingungen der Medienproduktion und- verbreitung analysieren und erfassen zu können

Das Maß an Medienkompetenz jedes Einzelnen ist unterschiedlich und hängt im Wesentlichen von der persönlichen Lebenssituation bzw. Lebenslage ab.

Das Thema Medienerziehung in der Familie gewinnt zunehmend an Bedeutung, was nicht zuletzt an den gravierenden Veränderungen des Medienmarktes der letzten 15 Jahre liegt. Die Nutzung von Medien durch Eltern und ihre Kinder gewinnt mit Hinblick auf die aktuelle Entwicklung der Medienlandschaft insgesamt stark an Bedeutung. Der Standort Familie spielt bei der Vermittlung von Medienkompetenz an die Kinder eine große Rolle.

Bei vielen Eltern bleiben die eigenen medienpädagogischen Kenntnisse auch weit hinter der rasanten Entwicklung der Medien zurück. Die medienerzieherischen Aktivitäten vieler Eltern ist durch große Unsicherheit gekennzeichnet, was im unzureichenden Bekanntheitsgrad und mangelnder Akzeptanz bestimmter Angebote zu sehen ist.

Deshalb ist es immens wichtig, dass Eltern sich informieren und weiter bilden, um den Kindern einen richtigen Umgang mit den Medien ermöglichen können.


http://www.learnline.de/angebote/litweb_medien/modul/doerp/internet/medienkompetenz/medienkompetenz.htm